Färbung 0 % durch Couleur Chanvre - Couleur Chanvre
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Färbung 0 % Durch Couleur Chanvre

Hätten sie das gewusst?

Die Färbe- und Veredelungsphase von Textilien ist ein echter Skandal und ein großes Problem für die öffentliche Gesundheit. Die Textilindustrie ist einer der Sektoren, die die größte Anzahl von giftigen, für unsere Gesundheit gefährlichen Stoffen verwenden. Es gibt Tausende an chemischen Molekülen, von denen lediglich einige Dutzend, zumeist auf der Grundlage der von der Industrie selbst bereitgestellten Elemente, dokumentiert sind. Lediglich einige wenige Moleküle sind verboten und diese Verbote sind häufig mit Ausnahmen verbunden. Und wie steht es mit den in die Europäische Union importierten Produkten? In unseren europäischen Häfen kommen täglich Tausende von Containern mit Textilprodukten aus Asien oder Nordafrika an, die sich jeder Kontrolle entziehen, selbst wenn für ihre Fertigung gefährliche und hochgiftige Produkte verwendet wurden. Und man sollte sich keine Illusionen machen, auch die europäische Produktion verwendet überall für unsere Gesundheit gefährliche Produkte.

Macht es sinn, von biogewebe zu sprechen?

Textilfasern – Baumwollfasern beispielsweise – mögen bei ihrer Ernte durch den Landwirt zwar Bio sein, danach wird jedoch alles verdorben. Denn Biobaumwolle wird während ihrer textilen Transformation in den meisten Fällen mit giftigen chemischen Produkten überladen. Und das angebotene Gewebe wird Ihnen als Biobaumwolle präsentiert, was keinerlei Sinn macht! Diese Realität ist ein Irrweg. Das ist etwa so, als ob Sie eine schöne Biotomate mit Vinaigrette auf Erdölbasis anrichten.

Couleur Chanvre

Angesichts dieser dramatischen Feststellung haben wir, nach mehrjähriger Forschung in unserer Werkstatt, die „Färbung 0 %“ von Couleur Chanvre entwickelt. Dieses Verfahren, das wir nach jahrelanger Forschung entwickelt haben, schließt von der Färbe- und Veredelungsphase alle giftigen Appreturen und Endbearbeitungschemikalien, Werkstoffe, die Hormonstörungen verursachen, allergene oder reizende Produkte aus, die in fast allen Textilindustrien eingesetzt werden.

Dieses exklusive Verfahren – weil wir die einzigen sind, die ein solches Verfahren anwenden – ist zwar langwieriger und kostspieliger, wir sind jedoch stolz darauf, eine vollkommen unbedenkliche und für Sie und unsere Umwelt gesunde Wäsche herzustellen. Und es ist perfekt an das moderne Leben angepasst. 
Und wenn wir von Biobaumwolle sprechen. Sie ist vom Anfang bis zum Ende wirklich Bio!


Ein echtes problem für die öffentliche gesundheit!

Das für Textilien verwendete Arsenal an chemischen Produkten ist sehr umfangreich – Bleich- und Färbemittel, Mittel für die Farbfixierung, Mittel zum Weichmachen, Mittel, um flexibel, knitterfrei, fleckabweisend zu machen, usw. Einige dieser Produkte können für die Gesundheit sehr gefährlich sein, da die meisten chemischen Appreturen der Textilindustrie Moleküle von erstaunlicher Gefährlichkeit enthalten. 
Die Liste ist lang, für den Anfang haben wir jedoch 7 Beispiele für Produkte oder Produktkategorien ausgewählt, die für die Gesundheit gefährlich sind, in der Textilindustrie verwendet werden und so schnell wie möglich verboten werden sollten!
 
Couleur Chanvre

Aromatische Kohlenwasserstoffe (Nonylphenole, Alkylbenzol, Phenylendiamin… )
chemische Reinigungsmittel und Appreturen
mit starker endokriner Wirkung, die für massive Verschmutzungen verantwortlich sind 
 
Phthalate:
Beschichtungsprodukte
Stoffe mit starker endokriner Wirkung

Formaldehyd:
Chemische Appreturen, Fixiermittel, Pigmentdruck
Farben, die nachweislich krebserzeugend der Stufe 3 sind.

Quaternäre Ammoniumsalze, Isothiazolinone, Nanopartikel: 
Appreturen, Weichmacher
Stark allergieerzeugende Stoffe

Perfluorverbindungen:
Appreturen und fleckabweisende Mittel
Krebserzeugende und Missbildungen fördernde Produkte 

Phosphororganische und polybromierte Verbindungen:
Flammhemmer und andere Appreturen
Stoffe mit endokriner, neurotoxischer Wirkung und krebserzeugende Moleküle 

Schwermetallsalze:
Farbstoffe
Verantwortlich für irreversible Verschlechterungen unseres Nervensystems, unserer Atemwege und für Lungenkrebs.

Diese Produkte und viele andere Produkte haben schwerwiegende Folgen für die menschliche Gesundheit. Studien haben gezeigt, dass sie Stoffe mit endokriner Wirkung sind, Allergien und Asthma erzeugen und sogar die Atemwege, die zerebrale Entwicklung und die Reproduktionsfunktionen verändern. Einige Produkte sind ebenfalls möglicherweise, nachweislich oder sicher krebserzeugend. Ohne wirksame Maßnahmen ändert sich jedoch nichts. Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA), die insbesondere damit beauftragt ist, die REACH-Verordnung anzuwenden, um die verwendeten chemischen Moleküle zu prüfen und zu untersuchen, erweist sich als ineffizient und hält ihr ursprüngliches Versprechen, unsere Gesundheit zu schützen, nicht ein. Dies hat vielfältige Gründe: Sie verfügt nicht über ausreichende Mittel für die Arbeit, und häufig nicht über Informationen, die ihr ermöglichen würden, die Moleküle korrekt zu bewerten. Im Übrigen werden die Gutachten oder Richtlinien, die sie übernehmen kann, durch die zahlreichen Kompromisse und Abweichungen, die sie den Industrieunternehmen zugestehen muss, neutralisiert. Die Unternehmen außerhalb der Europäischen Union schließlich haben im Hinblick auf die REACH-Verordnung keinerlei Verpflichtung…

Das ist eine wirklich sehr ernste Situation!


Couleur Chanvre
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Hauswäsche ist besonders gefährdet

Den Berechnungen des Soziologen Jean Viard zufolge beträgt unsere Lebenserwartung etwa 700.000 Stunden und wir schlafen zwischen 200.000 und 250.000 Stunden, das heißt, rund ein Drittel unseres Lebens. Während all dieser Zeit sind unsere Haut, ein sehr empfindliches Organ, unsere Atemwege und unsere Schleimhäute in direktem Kontakt mit unseren Bettlaken, Bett- und Kissenbezügen und vergiften sich durch Einatmen oder Reibung, wenn auf dem Gewebe toxische Rückstände vorhanden sind. Einige dieser Produkte sind sehr persistent und, auch wiederholte, Waschgänge bringen sie nicht zum Verschwinden.

Wie steht es mit den kennzeichnungen?


Die Kennzeichnungen und Zertifizierungen selbst sind in keinem Fall eine Garantie, da die meisten von ihnen die Verwendung von schädlichen, zweifelhaften oder kontroversen Produkten zulassen oder deren Wirkungen verkennen, da sie nicht über mehr Elemente als die amtlichen Einrichtungen verfügen. Es ist festzustellen, dass die meisten dieser als „Lockvogel“ dienenden Kennzeichnungen, die die Textilindustrie heute überschwemmen, eher Marketingkriterien erfüllen, anstatt unserer Gesundheit und der Gesundheit unserer Kinder gerecht zu werden.
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Der planet leidet immer mehr!

In dieser Hinsicht ist die Bilanz erschreckend, da die Textilindustrie weltweit der zweite Wirtschaftssektor ist, im Hinblick auf Verschmutzung und Kohlenstoffabdruck wahrscheinlich jedoch den ersten Platz belegt. 
Die Textilindustrie setzt mehr CO2 als der Luft- und Seeverkehr zusammengenommen frei (Bericht der Stiftung Ellen Mc Arthur).
Die Färbhilfsmittel und sonstigen Endbearbeitungsprodukte wie die in der Textilindustrie in großen Mengen verwendeten Tenside verursachen eine Verringerung des Sauerstoffgehalts im Wasser und über die gesamte Nahrungskette hinweg eine Ansammlung giftiger Produkte in lebenden Organismen (Tiere und Pflanzen), was zum Aussterben bestimmter Arten und zur Verbreitung anderer Arten führt. Die Menge der damit in unsere Umwelt freigesetzten aromatischen Kohlenwasserstoffe entspricht mehreren Ölteppichen pro Jahr und die Kohlenwasserstoffe sind umso gefährlicher, weil sie unsichtbar sind. Einige Experten gehen beispielsweise davon aus, dass 90 % der Verschlechterung der Meeres- und Waldumwelt der Mittelmeerküste alleinig auf Tenside zurückzuführen ist.

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Einer Schätzung der Weltbank zufolge stammen 20 % der weltweiten industriellen Verschmutzung der Gewässer aus der Behandlung und dem Färben von Textilien. Durch das Färben von Textilien gelangen etwa 72 giftige chemische Produkte, von denen zahlreiche weder gefiltert noch beseitigt werden können, in unsere Wasserversorgung.   
Die Hersteller chemischer Produkte sind weitgehend hierfür verantwortlich und spielen mit den Worten, indem sie Produkte als „Bio“ verkaufen – gemeint ist biologisch abbaubar zu 60 % –, während die 40 % restlichen Verbindungen für diese Verschmutzung verantwortlich sind. 

Transparenz, rückverfolgbarkeit und zuverlässigkeit der informationen

Wenn es nicht so schlimm wäre, könnte man über den Satz auf der Website der ECHA (European Chemicals Agency) in der Rubrik „Bekleidung und Textilien“, Kapitel „Tipps für Verbraucher“, fast lachen: 
Dort steht: „Machen Sie Gebrauch von Ihrem Recht, zu fragen, ob die von Ihnen erworbenen Textilien besonders besorgniserregende Stoffe über einem bestimmten Grenzwert enthalten…“. Stellen Sie dem Hauswäscheverkäufer, den Sie ausgewählt haben, beim nächsten Mal diese Frage.
 
Im Hinblick auf Produktionsnormen, das Verbot von gefährlichen Produkten, jedoch auch auf Transparenz, Rückverfolgbarkeit mit vorgeschriebenen vollständigen und ehrlichen Informationen, müssen dringend zahlreiche Fortschritte gemacht werden. 
 

Letztlich haben Sie als Verbraucher die Macht, das zu ändern!



Wir bei Couleur Chanvre stellen täglich unter Beweis, dass es alternative Produktionsmethoden gibt, die für Sie gesund, ökologisch für den Planeten und ethisch sind! Darüber hinaus ist unsere Produktion zu 100 % französisch!
Seien Sie versichert, dass wir bei diesem wichtigen Kampf für Ihre Gesundheit und unseren Planeten immer an der Spitze stehen, auch wenn wir gegenüber mächtigen Industrieunternehmen und Händlern immer wieder gefährdete Handwerker sind
Couleur Chanvre

Quellennachweis:

http://www.asef-asso.fr/production/les-vetements-quand-les-toxiques-se-cachent-la-synthese-de-lasef/

https://www.ellenmacarthurfoundation.org/publications/a-new-textiles-economy-redesigning-fashions-future

http://www.cancer-environnement.fr/181-Formaldehyde.ce.aspx

http://www.fabricoftheworld.com/

https://cdn.greenpeace.fr/blog/uploads/2012/11/10-11_HD.jpg

https://cdn.greenpeace.fr/site/uploads/2017/02/Les-dessous-toxiques-de-la-mode_2012.pdf

https://storage.googleapis.com/planet4-international-stateless/2011/07/3da806cc-dirty-laundry-report.pdf

https://www.greenpeace.org/eastasia/Global/eastasia/publications/reports/toxics/2011/Dirty%20Laundry%202.pdf

https://chemicalsinourlife.echa.europa.eu/fr/clothes-and-textiles/

https://chemicalsinourlife.echa.europa.eu/substances-we-dont-want-in-our-clothes

https://echa.europa.eu/fr/support/guidance-on-reach-and-clp-implementation/identify-your-obligations/navigator/-/navigator/help/help_002_role

https://www.anses.fr/fr/search/site/textile?iso1=fr&iso2=en



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