In der Färberei

 

Globales Denken braucht Zeit und Geduld. Nachdem wir uns über die Komplexität und die Fingerfertigkeit, die das Färben erfordert, klar geworden sind, haben wir ein Verfahren entwickelt und unsere Farbstoffe ausgesucht.

 

Wir haben die Wahl eines Farbtons daraufhin abgestimmt, dass er nach Kriterien der Ökologie und der Machbarkeit (Kosten und Technik) mehr oder weniger sauber sein kann. Da der Farbstoff während seines ‚Lebens’ einen ganzen Kreislauf durchläuft, ist es wichtig, sein Augenmerk auf die verschiedenen Herstellungsphasen und seine Verwendung und nicht nur auf seine Zusammensetzung zu richten. Es reicht nicht nur um Wasserstoffsuperoxyd statt dem (seit langem verbotenem) Bleichen mit Chlor oder um Farbstoffe ohne Schwermetalle (unmöglich), wenn man dabei alle anderen Hilfsmittel (Waschmittel, Stabilisatoren, Ätznatron und Neutralisatoren) sowie die Masse chemischer Abfälle, die am Ende des Prozesses oft ohne Aufbereitung ins Wasser geleitet werden vergisst.

 

Was soll man schließlich zu dem Wassermehrverbrauch, der für den traurigen Zustand von so manchem Grundwasser verantwortlich ist, sagen...

 

 

Français English Deutsch